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06
JUL
2017

Flensburger Tageblatt: Zeitreise in der Achterbahn (ZiSch Projekt der 8e)

Zisch

8e

Die Schüler der 8e der Struensee-Gemeinschaftsschule

 

 

Im Hansa-Park haben die neueren Achterbahnen wie „Der Schwur des Kärnan“, der „Fluch von Novgorod“ oder die Kinderachterbahn „Der kleine Zar“ eine Hintergrund-Geschichte (Backgroundstory), um die eigentliche Fahrt zu einem besonderen Gesamterlebnis für die Fahrgäste werden zu lassen – von der Warteschlange bis zum Ausgang der Bahn. Die Klasse 8e von der Struensee-Gemeinschaftsschule in Satrup hat im Rahmen des Zisch-Projektes mehrere Hintergrundgeschichten zu verschiedenen Attraktionen und Fahrgeschäften des Hansa-Parks geschrieben, gemalt oder gefilmt, die bis dato noch keine Backgroundstory haben.

Die Gruppe eins hat über die bunte Wasserachterbahn „Rio Dorado“ geschrieben. Die Backgroundstory der Wasserachterbahn erzählt davon, wie die Einwohner der Stadt Rio de Janeiro einen Regentanz abhalten mussten, weil eine große Dürre herrschte. Am Ende des Tanzes regnete es tatsächlich und sie fuhren mit Reifen in einem großen Fluss. Sie stürzten einen Wildwasserfall herab und trieben bis São Francisco.

Die zweite Gruppe zeichnete die Fahrt im „Sägewerk“ der „Wildwasserbahn“. Das ist ebenfalls eine Wasserachterbahn mit einem großen und einem kleinen Wasserfall. In dieser Geschichte geht es darum, dass zwei Geschwister Beeren sammeln gehen sollten, wobei sie von einem Wolf angefallen wurden und flüchten mussten. Auf ihrer Flucht entdeckten sie ein Sägewerk. Dort fielen sie plötzlich ins Wasser und schwammen auf Holzstämmen zurück zu ihrem Dorf.

Die dritte Gruppe drehte einen Film zu der „Glocke“. Sie haben sich eine gruselige Geschichte rund um die „Glocke“ ausgedacht. Die Glocke von einer alten Kirche wurde verflucht. Drei Jugendliche versuchten, den Fluch zu brechen, indem sie die Glocke zerstören wollten.

Die vierte Gruppe schließlich schrieb eine Geschichte über das „Kärnapulten“. In der Geschichte geht es darum, wie ein Junge namens André aus dem Jahr 1217 beweisen musste, er sei ein echter Mann. Deshalb sollte er das Kärnapulten als Mutprobe überstehen. Mit dem Kärnapulten wurde er jedoch durch das Zeitraumkontinuum geschleudert und landete im Jahr 2017. Dort fand er sich in einem Freibad wieder und versuchte sich ersteinmal zurechtzufinden. Weil er wieder zurück ins Jahr 1217 wollte, fragte er Menschen auf der Straße, ob sie wüssten, wo es in diesem Jahr ein Kärnapulten gebe. Ein alter Mann erzählte André vom Hansa-Park und der Attraktion, die sich Kärnapulten nannte. André fuhr im Hansa-Park mit dem Kärnapulten und landete wieder im Jahr 1217.

Klasse 8e der Struensee- Gemeinschaftsschule Satrup

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